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26.10.2009 bis 6.11.2009 
Meine Aufgabe war es, in der ersten Woche die Geschehnisse bei den Tänzerinnen, Kostüm- und Bühnenbildnern zu filmen. In der zweiten Woche arbeitete ich häufig auch zu Hause, um dort die gefilmten Szenen besser auszuwerten und zu einer Dokumentation zusammen schneiden zu können. Außerdem habe ich mit meiner Gruppe zusammen die Aufführung gefilmt und den Beamer für die Filmaufführung vorbereitet. Max Samland/Klasse 9d/Filmschnitt Ich war für die Kostüme zuständig. Die meiste Zeit habe ich mit Birgit, unserer Kostümbildnerin an den Kostümen genäht. Zwischendurch haben wir uns auch mit der Dekoration der Kleider beschäftigt. In der ersten Woche hatten wir von morgens 8.00 Uhr bis zum Mittag mit den Kostümen zu tun. Anschließend ging es bis zum Schulschluss ins Atelier von Herrn Feuerstein. Dort haben wir das Modell für das Bühnenbild gebaut, das dann in der zweiten Woche in Originalgröße gestaltet wurde. Ich habe in der zweiten Woche nur noch an den Kostümen gearbeitet. Eigentlich hat alles recht gut geklappt, außer dass die Konzentration nach einiger Zeit nachließ. Wir mussten uns zwischendurch etwas beeilen, damit wir zeitig fertig werden konnten. Es hat Spaß gemacht so viele Kleider zu nähen. Ich bin froh, an diesem Projekt teilgenommen zu haben. Aliciana Geraipour/Klasse 9d/Kostüme und Bühnenbild Spaß, Neugier, Erfahrung, Interesse – mit all diesen Einstellungen haben sich die Tänzerinnen für das Tanzprojekt beworben. Die Erwartungen, die wir an das Projekt gestellt hatten, sind voll erfüllt worden. Zusammen mit den Tanzlehrern Anna und Fernando hatten wir richtig viel Spaß. Wer neugierig war und wissen wollte, was zum Tanzen dazugehört, hat dies durch unsere täglichen Aufwärmübungen, durch den Tanzunterricht und natürlich auch durch die Aufführung erfahren. Wer schon Vorerfahrungen mit dem Tanzen hatte, interessierte sich dennoch für diesen neuen Tanzstil – Jazz und Modern zu klassischer Musik. Niemand von uns hatte so etwas schon einmal getanzt. Die gesamte Choreografie und die Musik waren für uns erst einmal gewöhnungsbedürftig, doch nach einiger Zeit war es dann nicht mehr so „anders“. Unsere Tanzlehrer machten uns Mut, besonders als wir nur noch zwei Tage Zeit zum Proben hatten. Alle Teilnehmer fieberten der Aufführung entgegen. Am Tag der Aufführung gab es zunächst eine Kostümprobe mit all den tollen Kostümen, die in der Gruppe der Kostümbildnerinnen entstanden waren. Anschließend gab es eine Generalprobe und am Abend als die Aufführung dann endlich begann, stand die „Frühlingsgruppe“ hinter dem Vorhang, um den Anfang zu machen. Wir wollten einfach nur raus auf die Bühne und die Tänze hinter uns bringen. In dem Moment, in dem die Musik dann einsetzt, vergisst man alles und konzentriert sich einfach nur auf die Choreografie. Während eine Gruppe tanzte, zog sich die andere für ihren nächsten Tanz um. Als die Aufführung dann zu Ende war, waren wir alle froh und glücklich, uns an diesem Projekt beworben zu haben. Alle haben positive Erfahrungen gemacht und wir alle waren uns einig, dass es sich gelohnt hat. Sollte ein solches Projekt noch einmal stattfinden, würden wir uns wahrscheinlich alle wieder bewerben. Natalie Keßel/Klasse 9f/Tänzerin Das Tanzprojekt fing für die Techniker genauso an, wie für alle anderen. Am Montag nach den Herbstferien war Treffpunkt um 8.00 Uhr im Traumzeitraum. Nach der Projektvorstellung durch die Projektleiter zog sich jede Aufgabengruppe mit ihren „Profis“ in einen Arbeitsraum zurück. Anfangs fühlten wir uns leicht überfordert, da zusätzlich zur Technik noch Gedichte für die Präsentation ausgesucht werden sollten und ein Plakat und ein Programmheft zu erstellen waren. Am Tag darauf fand zunächst wieder eine kurze Besprechung mit „allen“ statt und danach trafen wir uns mit Frau Bepple, die uns nach einer intensiven Lagebesprechung Kameras und Stative zur Verfügung stellte. An den darauffolgenden Tagen filmten wir und Basil schaffte es, bei Simon (Schüler SII) und Jami (Klasse 10) Unterstützung für uns zu finden. Am Ende der Woche wurde die gesamte Technik schon einmal aufgebaut und die beiden erklärten uns das Ton- und Lichtmischpult. Bei einer weiteren Besprechung mit den Tanzprofis stellte sich heraus, dass die Lichttechnik für die Aufführung so nicht ausreichen würde. Basil setzte sich mit einem Technikverleih in Verbindung und schaffte es, die benötigten Lampen und Mikrofone zu einem günstigen Preis zu erhalten. Dafür sind wir ihm echt dankbar und zu recht stolz auf ihn. In der zweiten Woche wurde dann die Musik geschnitten. Ich hätte nicht gedacht, dass man für 3 Minuten Musik 30 bis 40 Minuten und noch länger schneiden muss. Am Donnerstag vor der Aufführung war es dann soweit, dass die Lichttechnik abgeholt werden musste. Frau Bepple und mein Vater begleiteten uns zu „artec“, wo uns dann die Anschlüsse und Funktionsweisen erklärt wurden. Anschließend wurde alles verladen und zur Schule transportiert. Nachdem der Aufbau im Forum unserer Schule geglückt war und die Bühnenbildner das Bühnenbild aufgebaut hatten, gab es große Probleme mit den Sicherungen. Ständig sprangen sie heraus und wir waren am Abend mit den Nerven am Ende. Leider klappte alles gar nicht so, wie sich die Tänzer und wir uns das vorgestellt hatten. Deshalb waren wir dann auch am Tag der Aufführung bereits ganz früh in der Schule, um die Schwierigkeiten bis zur Aufführung auszuräumen. Simon hatte für alle Kaffee, Brötchen und Belag für ein Frühstück besorgt, dass uns freundlicherweise Herr Rossbach spendiert hat. Gestärkt ging es ans Werk und das Lichtproblem konnte gelöst werden, so dass alles perfekt funktionierte. Wir waren echt alle stolz auf Basil, der großen Anteil daran hatte. Nachdem die Bühnenbildner noch weitere Dekorationen angebracht hatten, kamen dann auch schon die Tänzerinnen und die Generalprobe konnte starten. Als die Tänzerinnen dann Pause hatten und Ruhe vor der Aufführung herrschte, konnten wir das Licht für die Aufführung programmieren. Die Abschlussmusik wurde eingespielt und Basil übte noch fleißig an seiner Moderation. Man spürte deutlich die Nervosität, die in der Luft hing und dann kamen auch schon die ersten Zuschauer. Es kamen viel mehr als wir erwartet haben. Mir hat das ganze Projekt richtig viel Spaß gemacht. Ich habe sehr viel dazu gelernt und ich würde jederzeit auch wieder mitmachen. Ich glaube, dass würden wir alle wieder tun. Seid bitte nicht so streng mit uns, liebe Lehrer. Es war einfach gar keine Zeit in den beiden Wochen auch noch Hausaufgaben zu erledigen oder sich auf Tests vorzubereiten. Anja Götte/Klasse 9f/Ton- und Lichttechnik |