Schulsanitätsdienst

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Jederzeit bereit

Erkrankt oder verletzt sich jemand während der Unterrichtszeit, wird das Sekretariat informiert. Das Sekretariat entscheidet dann nach Situation, ob es Schulsanis, Lehrer mit Erste-Hilfe-Ausbildung oder Lehrer mit rettungsdienstlicher Ausbildung alarmiert. Sollte Ihr Kind auf Weisung des behandelnden Arztes im Notfall auf Medikamente angewiesen sein, wenden Sie sich bitte direkt an Herrn Kremer.

Erste-Hilfe-Ausbildung

Durch einfache Handgriffe kann geholfen und ein Leben gerettet werden. Wichtig ist, dass jemand den Mut hat, die Initiative zu ergreifen. Dabei haben junge Menschen weniger Angst als Ältere. Aus diesem Grund können Schülerinnen und Schüler ab der Jahrgangsstufe 7 das Ergänzungsfach „Schulsanitätsdienst“ wählen und je nach Leistungsvermögen zu Schulsanitätshelfern oder Schulsanitätern ausgebildet werden.

Fachausbildung Schulsanitätsdienst

Wer selbstständig einen Einsatz leiten will, muss an einer 45-stündigen Ausbildung teilnehmen. Im Anschluss legen die Schulsanitäter vor einem Prüfungsausschuss eine schriftliche Prüfung und eine praktische Prüfung ab. Die praktische Prüfung besteht aus einer Herz-Lungen-Wiederbelebung, einem chirurgischen Fallbeispiel und einem internistischen Fallbeispiel. Nach erfolgreichem Bestehen werden die SchülerInnen zu Oberschulsanitätern/ Oberschulsanitäterinnen ernannt und dürfen in allen Einsätzen selbstständig arbeiten.

Aktuelles Leitungsteam der Schüler

Felix Seltner, Chiara Wauben, Florian Vark, Jule Karow, Carlotta Dudde, Jule Karow, Moritz Bindels, Charlotte Bindrich, Max Ehlen

schulsanitaetsdienst@mmge-ac.de

Verantwortlicher Lehrer:

Herr Kremer (Rettungssanitäter)

thomas.kremer@mmge-ac.de

Wir suchen Dich! Bewerbe Dich nach dem ersten Halbjahr der 6./7./8./9. Klasse.

THW, SSD und Notärzte arbeiten gerne zusammen

Man kann immer wieder sehen, wie eng verschiedenste Gruppen zusammen arbeiten, wie zum Beispiel bei einer Notarztübung. Die THW- Jugend und der Schulsanitätsdienst der Maria- Montessori- Gesamtschule Aachen haben nämlich gemeinsam bei einer Notarztübung mitgemacht und somit den frischen Notärzten geholfen.

Am 22.04.2018 haben fünf Freiwillige aus dem Schulsanitätsdienst der Maria- Montessori- Gesamtschule an einer Notarztübung teilgenommen. Dort waren sie aber keine Ersthelfer, nein, sie stellten zusammen mit der THW- Jugend die Verletzen dar. Ganz am Anfang wurden die Rollen verteilt:Es gab jemanden, der „nur“ eine Fußprellung hatte. Aber es gab auch jemanden, der eine Glasscherbe im Hals stecken hatte und wiederbelebt werden musste. Nach der Rollenverteilung ging es sofort zum Schminken, dort wurden die Verletzungen sehr realistisch dargestellt. Als alle geschminkt waren, wurden nochmals die Rollen besprochen. Zum Beispiel gab es jemanden mit dem Auftrag, die Notärzte zu stören. Danach ging es zusammen zum Ort des Geschehens. Dort wurde ein Busunfall dargestellt. Beteiligt waren ein Bus und ein Sprinter. Kurz vor Beginn wurden die Darsteller auch noch ein letztes Mal geschminkt und schon sollte jeder in Position gehen. Aber bevor es losging kamen noch ca. 40 Zuschauer und der Unfall wurde erklärt. Und ehe man sich versah, ging es auch schon los: Das Martinshorn ertönte und die ersten Rettungswagen trafen ein. Die frischgebackenen Notärzte haben sich beeilt um alle Verletzen zu versorgen, aber es gab ein Paar Fälle, die ihnen einen Strich durch die Rechnung machten. Als Beispiel nehmen wir denjenigen, der reanimiert werden musste. Ihn mussten nämlich sechs Rettungskräfte gleichzeitig aus dem Sprinter befreien, weil sich die Tür des Sprinters anfangs nicht mehr öffnen ließ. Am Ende schafften sie es doch. Nach ca. einer Stunde war dann alles fertig und die Schulsanis durften den Rettungswagen besichtigen. Dort erfuhren sie, was man noch alles lernen muss, um im Rettungsdienst zu arbeiten. Danach bekamen sie die seltene Gelegenheit sich mit Rettungskräften und Notärzten auszutauschen und Fragen zu stellen. Danach war der Tag auch schon vorbei und alle gingen wieder nachhause.